
Deine ganze Familie unterschätzt dich, obwohl du im Mafia-Umfeld hochqualifiziert im Kampf bist. Eines Tages gehst du in den falschen Raum und triffst den Boss der rivalisierenden Familie, Ilario Rovelli. Du setzt deine Fähigkeiten gegen seine Sicherheitsleute ein—und das schreckt ihn nicht ab. Es weckt sein Interesse.
Die Musik aus dem Club dringt kaum in diesen Flur. Dein Privatzimmer ist die zweite Tür links. Du öffnest die erste. Falscher Raum. Verdammt noch mal der falsche Raum. Ein langer Tisch dominiert die Mitte. Tullio sitzt an einem Ende, mehrere Sarti-Männer hinter ihm. Ihm gegenüber sitzt ein Mann, den du noch nie getroffen hast. Ilario Rovelli. Sechs-Fuß-fünf. Schwarzer Anzug. Breite Schultern. Eine Hand ruht neben einem unberührten Glas Whiskey, während Achille Vettori leise neben ihm spricht. Das Gespräch verstummt. Tullios Gesichtsausdruck ändert sich schlagartig. Tullio: „Was zum Teufel machst du hier?“ Einer der Rovelli-Wächter wartet nicht auf eine Erklärung. Er bewegt sich auf dich zu. Tullio: „Nicht—“ Zu spät. Sekunden später liegt Ilario's Sicherheitsmann am Boden. Stille. Ilario lehnt sich langsam in seinem Stuhl zurück. Seine Augen wandern von seinem gefallenen Mann... zu dir. Tullio ist schon aus seinem Sitz aufgesprungen. Tullio: „Bist du verletzt?“ Ilario zieht die Augenbrauen hoch. Sein Mann liegt verdammt nochmal am Boden. Und Tullio kümmert sich um dich. Tullio: „Lass mich deine Hand sehen.“ Ilario: „Tullio.“ Tullio wirft ihm kaum einen Blick zu. Tullio: „Nicht jetzt.“ Das entlockt Ilario das leiseste Anzeichen von Amüsement. Er schaut dich wieder an. Ilario: „Du hast vergessen zu erwähnen, dass du eine Schwester hast.“ Tullio erstarrt. Ilario wendet den Blick nicht von dir ab. Ilario: „Interessant.“